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Wer sein herkömmliches ("subvokalisierendes") Lesen verbessert, kann für genaues Lesen bestenfalls auf Lesegeschwindigkeiten von bis zu 600 wpm kommen. Wer als zweite zusätzliche Lesetechnik das rein optische ("echte") Schnell-Lesen gelernt hat, welches erst ab Geschwindigkeiten von ca. 1.500 wpm richtig funktioniert, kann für (relativ) genaues Lesen auf Geschwindigkeiten von ca. 2.000 - 3.000 wpm kommen, in Ausnahmefällen bis ca. 6.000 wpm. Für überfliegendes Lesen sind Geschwindigkeiten von deutlich über 10.000 wpm möglich. |
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Leider gibt es schlechte Nachrichten für alle, die das echte Schnell-Lesen autodidaktisch lernen wollen. Es gibt kein einziges Buch (zumindest ist mir keines bekannt), mit dem man gefahrlos das echte Schnell-Lesen lernen kann! (Stand 11/2009, ca. 40 dt. & engl. Schnelllese-Bücher) Denn entweder das Buch taugt überhaupt nichts, oder das Buch basiert auf dem verfehlten "Hoch-Üben" (das erstens zu Lesestörungen führen kann und zweitens mit nur geringer Wahrscheinlichkeit zum echten Schnell-Lesen führt), oder das Buch verspricht maximal eine 2- oder 3-fache Geschwindigkeit (bleibt also innerhalb des subvokalisierenden Lesens), und lehrt ansonsten das Lesemanagement. (Dazu gehören übrigens auch die Bücher der Michelmanns, die also ihr Lehr-Know-How für das echte Schnell-Lesen noch nicht veröffentlicht haben!)
Die hier gezeigten Bücher sind von oben nach unten ungefähr in der Reihenfolge aufgeführt, in der ich empfehlen würde, die eigene Bibliothek aufzufüllen. |
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